Ackerbau

 

Der Boden ist Ihr Kapital! Das vorrangige Bestreben im Ackerbau ist daher die Optimierung des Bodens. Ein hoher Humusgehalt, ein ausgeglichenes Nährstoffverhältnis und eine optimale Bodenstruktur unterstützen die Bodenmikrobiologie und führen zu gesunden Pflanzen und hochwertigen Lebensmitteln.

Im weiteren sorgt die S&T-Blattanwendung für eine perfekte Stärkung der Jungpflanzen, damit diese gesund und kräftig wachsen können.



ANWENDUNGS-EMPFEHLUNGEN FÜR:



1. BodenOptimierung

 

Die S&T-Bodenanwendung, bestehend aus anaerobe Mikroorganismen, fermentierte Pflanzen- und Fruchtzellsäfte, schafft eine enorme Artenvielfalt an Bakterien und Pilzen im Boden. Diese sorgt für eine schnelle, fäulnisfreie Rotte und eine perfekte Nährstoffverfügbarkeit für die Pflanzen. Bodenstruktur und Wasserhaltevermögen werden verbessert, Regenwürmer in großer Menge sorgen für lockere und gut durchlüftete Erde. Durch die Vielfalt an Mikroorganismen findet außerdem ein beschleunigter Abbau von Schadstoffen im Boden statt.

gute Bodenstruktur, große aerobe Zone

2. Pflanzenstärkung und Wachstumsförderung

 

Die S&T-Blattanwendung besteht aus aeroben und anaeroben Mikroorganismen sowie speziell ausgewählten Kräuter-, Pflanzen- und Fruchtextrakten (in fermentierter Form), Aminosäuren und Ca/Mg. Dies

  • gleicht ev. Nährstoffdefizite aus,
  • schafft einen ausgleichenden Bio-Film auf dem Blatt,
  • verdickt die Kutikula und verengt die Stomata, wodurch das Eindringen von Hyphen (Pilzzellen) erschwert wird.

Das Ergebnis sind gesunde, kräftige Pflanzen und hochwertige Lebensmittel, frei von unerwünschten Rückständen!

Mais-Jungpflanzen

3. Saatgut- und PflanzgutBehandlung

Die Saat- bzw. Pflanzgutbehandlung sorgt für einen gleichmäßigen Saataufgang bzw. besseres und schnelleres Anwachsen der Setzlinge sowie einen kräftigeren Wuchs der Jungpflanze.

Jeder Acker weist von Natur aus Unterschiede in seiner Homogenität auf. Die S&T-Behandlung für Saat-/Pflanzgut sorgt dafür, dass alle Samen/Setzlinge in etwa gleich gute Startbedingungen haben.

Bei der Umstellung von Korn- auf Bodenernährung ist durch die optimale Versorgung des Keimlings/des Pflanzgutes mit allen relevanten Haupt- und Sekundärnährstoffen sowie Spurenelmenten und der gesamten Palette an Mikroorganismen sichergestellt, dass es zu keiner Wachstumsrepression (schlechte Nährstoffaufnahme) kommt. Das Ergebnis ist ein einheitlicher Aufgang und schnelles Wachstum – auch bei kühleren Temperaturen (keine Gelb-, Blau- und Rotverfärbungen der Jungpflanze). Der dichte Bakterienrasen produziert außerdem bei aktivem Stoffwechsel Wärme, die positiven Einfluss auf das Mikroklima nimmt (ca. 2°C höhere Bodentemperatur).

 

Ziele:

  • Besserer Schutz vor Verpilzung
  • Verbesserte Keim- und Wachstumsbedingungen rund um das einzelne Saatkorn 
  • Homogener Aufgang, beschleunigtes Wachstum – auch unter nass-kalten Bedingungen
Jung-Weingarten in der Steiermark



Ausbringungs-Möglichkeiten

Bodenbearbeitung im Herbst

Vor der Herbst-Bodenbearbeitung (pflügen) wird das Feld mit einer speziellen Mischung, vorwiegend aus anaeroben Mikroorganismen  (S&T- Bodenbehandlung Herbst) besprüht, damit diese bei der anschließenden Bearbeitung (Pflug / Tiefenlockerer) in die tiefen Erdschichten eingearbeitet werden.

 

Die anaeroben Mikroorganismen sowie die fermentierten Pflanzen- und Fruchtzellsäfte sorgen für eine schnelle, fäulnisfreie Rotte und eine perfekte Nährstoffverfügbarkeit für die Pflanzen.

 

Mit einem speziell umgebauten Tiefenlockerer mit eingebauten Spritzdüsen kann die Einbringung unserer Boden-Produkte und die Bodenbearbeitung in nur einem Schritt erfolgen (siehe Beispielbilder).

Saatbettvorbereitung im Frühling (bzw. herbst)

Vor bzw. während der S&T-Saatbettvorbereitung mit Grubber/Kreiselegge/etc. wird eine spezielle Mischung von vorwiegend aeroben Mikroorganismen auf das Feld aufgesprüht.

 

Diese aeroben Mikroorganismen, sowie Pflanzen- und Fruchtextrakte schaffen ein gesundes, artenvielfältiges mikro- und makrobiologisches Bodenleben in den oberen 15-20 Zentimetern der Erde und bieten damit optimale Bedingungen für keimende Samen und wachsende Pflanzen.

 

Mit einer eingebauten Spritzvorrichtung im Grubber können auch hier zwei Arbeitsschritte in einem vereinigt werden:

Blattspritzungen

Aerobe Mikroroganismen, in anaerobe Mikroorganismen fermentierte Frucht- und Pflanzenextrakte, Calzium-/Magnesiumcarbonate, Aminosäuren und Algen erhalten bzw. erzeugen eine stärkende Oberfläche (= alle auf der Pflanze lebenden sauerstoffliebenden und sauerstoffmeidenden Mikroorganismen), erhöhen die Photosyntheseleistung und die Nährstoffaufnahme der Pflanze.

 

Hacken und Blattspritzung in einem Arbeitsgang - das ist ebenfalls möglich (siehe Bilder).